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Unsere kleine Heimat in Tamarindo

Alle Infos auf einen Blick

Nachts vom Playa Ostional nach Tamarindo

Nachdem wir im Playa Ostional das tolle Naturspektakel live miterleben durften, haben wir uns noch am Abend (im Dunkeln) auf den Weg nach Tamarindo gemacht.

Auf der Fahrt wurde uns dann auch klar, aus welchen Gründen man nicht unbedingt im Dunkeln Auto fahren sollte. Ab ca. 18 Uhr ist in Costa Rica Nacht. Es gibt nicht wie in Deutschland gut beleuchtete Straßen, oder Reflektoren, die einem auf Bundesstraßen den Weg weisen.

Vielmehr gibt es

  • etliche Schlaglöcher

  • Hunde die planlos über die Straßen laufen und wenig beeindruckt von herannahenden Fahrzeugen sind 😲

  • Kühe, die ihren Mittagessen mitten auf der Straße zu sich nehmen🙈

  • Leguane und Faultiere die von den Bäumen fallen 😳 (keine Sorge, solange kein Auto darüber fährt geschieht das ohne weitere Verletzungen)

  • Enge Brücken (ohne Geländer), die über einen kleinen See mittel auf der Straße führen 🤪

  • Straßen, die durch Wälder und Gebirge führen, bei denen es ohne Leitplanken einige Meter in die Tiefe gehen😅

  • Lkw´s die des Öfteren kaum um die Kurven kommen und dann den kompletten Verkehr für eine gewisse Zeit lahm legen 😂✌️

Straßen in Costa Rica

Die Straßen von Costa Rica sind nicht grundsätzlich gut befahrbar, weswegen auch ein Geländewagen mit 4-Radantrieb empfohlen wird – je nachdem wohin man alles möchte. Die größte Gefahr ist daher einen Platten mittel im nirgendwo zu bekommen und das passiert gar nicht so selten. Das Problem ist hierbei nicht die Reparatur des Platten Reifens, die ist in jeder Tankstelle für umgerechnet ca. 3-5 Euro möglich und dauert nur 5-10 Minuten. Man hat zwar meistens einen Ersatzreifen dabei, wenn man allerdings keinen guten Wagenheber mit dabei hat oder die Schrauben nicht gelockert bekommt, fängt es schnell an doof zu werden. Bis das nächste Auto vorbei fährt, das man um Hilfe bitten könnte (nicht vergessen, es ist finstere Nacht), kann einige Zeit vergehen.

Tja und die nicht vorhandene Mobilfunkverbindung mitten im Nirgendwo ist auch selbsterklärend.

Wir sind dann aber glücklicherweise nach einer 2 stündigen Fahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 – 40 km/h endlich in Tamarindo angekommen – ohne größere Vorkommnisse. Dennoch vermeiden wir es seitdem nach 18 Uhr unbekannte Strecken zu befahren.

Das Hotel in Tamarindo, das wir von Bekannten empfohlen bekommen hatten war ein Glücksgriff :)! Saubere, moderne Zimmer mit bequemen Betten & Kühlschrank. Eine Gemeinschaftsküche, der Pool direkt vor der Tür und ein Kinderspielplatz war sogar auch mit dabei.

 

Leguane am Pool

Auf der Anlage konnten wir täglich den „Haus“-Leguan beobachten. Am Abend kam uns des Öfteren ein Stinktier besuchen. Kuba versuchte es anfangs noch weg zu scheuchen, nachdem das Stinktier allerdings in Abwehrstellung ging, lies er es schnell wieder sein 😂.

Merkwürdige Geräusche in der Nacht

Eines Morgens (manche würden auch mitten in der Nacht dazu sagen) gegen 4 Uhr wurden wir alle vier von einem merkwürdigen Geräusch geweckt.

Emma meinte wir hätten einen Löwen vor der Tür stehen. Ich beruhigte Sie mit dem Gedanken, es sei sicherlich nur der Pool der Luft zieht. Ihr hättet die Blicke meines Mannes sehen sollen (mir fiel in diesem Moment nichts besseres ein…).

Die Mädels schafften es danach aber wieder einzuschlafen *Glückgehabt*! Am morgen gingen wir dem Geräusch dann auf die Spur und fanden heraus, dass im nächstgelegenen Baum ein paar Brüllaffen zu besuch waren. Das erklärte natürlich einiges. Nach diesem Erlebnis, konnte uns Nachts so schnell nichts mehr wach halten.

Nachdem ein paar Tage darauf das größere Bungalow mit eigener Küche, Wohnzimmer und 2 getrennten Schlafzimmern frei wurde, zögerten wir nicht lange und zogen innerhalb der Anlage ein paar Meter weiter. Die Familie, die wir über Facebook kennengelernt hatten und die uns das Hotel empfohlen hatte, war auch noch 2 Tage vor Ort, sodass wir noch einige Reisetipps und unsere Kinder neue Spielkameraden fanden. Apropo Spielkameraden, der Sohn des (deutschen) Inhabers konnte bedingt durch Homeschooling immer mal wieder bei uns vorbei schauen – sehr zur Freude unserer Mädels. Sie verbrachten viel Zeit gemeinsam im Pool, beim Spielen und so nahmen wir Ihn ab und an auch gerne am Abend mit zum Strand oder zum nächsten Foodcorner. Es entstand eine schöne Freundschaft zwischen den Kindern – und das trotz des Altersunterschieds von 5-7 Jahren.

Tamarindo selbst ist recht touristisch. Es gibt in und um Tamarindo wunderschöne Sandstrände, tolle Restaurants, einen Skatepark, eine Bäckerei mit leckerem Brot (das Brot vermissen wir am meisten) und eine Vielzahl von Aktivitäten wie Pferde reiten, Wanderungen zu nahegelegenen Vulcanen, Quad touren, surfen, Canopy und vieles mehr.

Zipline Tour

Apropo Canopy…. In Tamarindo fanden wir eine Tour mit Einheimischen, die mit uns und unseren Kindern eine gemeinsame Zipline Tour machten.

Ein tolles Erlebnis für die ganze Familie!!! Wir wurden mit einem Van vor dem Hotel abgeholt und vor Ort mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet. Dann ging es los. Wir fuhren auf der Ladefläche eines Geländewagens in die Berge, in denen wir unsere Zilpline Tour begannen. Wir einigten uns mit unserem Guide darauf, dass sie die erste Zipline gemeinsam mit den Kindern „flogen“. Tja, anscheinend hatten die Mädels so viel Spaß, dass sie im Anschluss nur noch mit den Guides zip-linen wollten (wir waren anscheinend zu „langsam“). Einmal konnten wir unsere Mädels aber (fürs Foto) dazu überreden mit uns gemeinsam zu „fliegen“, das war es dann aber auch schon.

Es war ein Rießen Spaß für die ganze Familie! Die Zipline war an zwei unterschiedlich weit auseinander liegenden Bäumen befestigt. Je nach Steigung flog man mal schneller, mal langsamer von Baum zu Baum.

Strand von Tamarindo

Am Strand gab es viele Bars und Restaurants. Es gab einige Feuershows und unsere Mädels tanzten am Liebsten am Strand zur Musik, die aus den Restaurants klang. Dadurch, dass es zur Zeit nur wenig Tourismus gibt, waren auch die Strände verhältnismäßig wenig besucht. Im Anschluss fuhren wir dann weiter nach Samara.

Der Abschied von Ihrem neu gewonnen Freund  war für unsere Mädels leider sehr schmerzlich.

Aber wir werden in Kontakt bleiben und wer weiß, vielleicht kommen wir nochmal an diesen schönen Ort zurück💕.

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